Windows 7 inkompatibel mit Schmalbandzugängen
March 7th, 2010
Es grenzt hier jedes Mal aufs Neue an eine Geduldsprobe. Obwohl Windows Update, Security Essentials und alle sonstigen Programme laut Optionen komplett von automatischen Updates entkernt sind, schleift der “Intelligente Hintergrundübertragungsdienst” permanent irgendwelche Daten vom Microsoft CDN an.
Das heißt in Verbindung mit ISDN:
Ich habe das Notebook nun eine Woche lang nicht verwendet und musste gerade eine geschlagene Stunde lang einfach nur WARTEN, weil der “Unintelligente Vordergrundlahmlegungsdienst” gefühlt einfach nicht aufhört, das gesamte Internet mit 64kbit runterzuladen. Der einzige Grund, dass ich hier nun schreiben kann ist, dass ich den Dienst komplett gekillt habe. Das ist vom Spaßfaktor in etwa damit zu vergleichen, als würde man mit DSL fünf DVD-ISOs auf einmal runterladen…und das mit drei Familienmitgliedern gleichzeitig. Ich mein, ich weiß ja, dass ich hier keine Updates mehr ziehen kann, ich weiß, dass ich bei jedem neuen Programm zuerst sämtliche Updatefunktionen zum Teufel jagen muss und ich weiß, dass immer wieder irgendwelche dämlichen Programme das ignorieren werden. Aber stundenlang warten zu müssen, nachdem man den PC eingeschaltet hat, weil das Betriebssystem sich selbstständig macht, setzt dem Ganzen nun wirklich die Krone auf. Vermute mal, dass das irgendwelche 20MB Sicherheitsupdates je nach Dringlichkeit einfach trotzdem zieht, egal was ich da eingestellt habe - mal davon abgesehen, dass der Dienst nun wirklich alles andere als “intelligent” oder “Hintergrund” ist.
Das Resultat:
Jetzt ist nicht mehr nur das gesamte Internet sondern auch noch mein Betriebssystem mit meinem ISDN-Anschluss, den ich leider Gottes hier verwenden muss, gänzlich inkompatibel. Mein Gott, wie schlimm muss das erst für jemanden sein, der nicht weiß, wie man den Müll deaktiviert. Viele werden’s zwar nicht sein, aber die Wenigen tun mir echt Leid.
Es dürfte nun übrigens auch bald 10 Jahre her sein, dass hier mal von DSL die Rede war. Armes T-Deutschland.
Not just a bug - a catastrophic issue
August 25th, 2009
Today I moved our main MySQL database from one server to a fresh new one and of course I had to configure the new mysql daemon for heavy load and much more memory like I always do.
Nothing exotic so far. However, MySQL (5.0, Debian Lenny) comes with a default InnoDB whatsoever with empty InnoDB data and it is now the second time for me, that the InnoDB engine was silently disabled by the MySQL daemon after changing the configuration to something usable. The only way to solve this issue is, to delete all the empty default InnoDB files from /var/lib/mysql and restart the database server. From then on, InnoDB shows up in “SHOW ENGINES” again.
But the clue is: When importing InnoDB tables, there is no error, no warning, no notice that InnoDB is disabled and all tables silently fall back to MyISAM while killing every single foreign key and not using the tweaked InnoDB settings (because there is none) at all. What an uber-bug!
As you can guess, I will have much fun for the next few days switching hundreds of tables back to InnoDB and recreating every single foreign key after tidying up the unreferenced mess. Hooray!
3qn2r9zm56